konkurrenz

Die Konkurrenz … schläft nicht!

Und das ist gut so!

Bähm. Phrasen gedrescht. Gut für heute. Nein, natürlich nicht. Ein bisschen was zur Konkurrenz, außer dass sie immer wach ist, möchte ich noch erzählen. Warum komme ich überhaupt das Thema im November, der sich bei Federkonzept darum dreht, was uns ausmacht? Kann es sein, dass Konkurrenz uns ausmacht? Kommt darauf an, würde ich sagen.

Die gute Konkurrenz

Wenn ich schon mal am Phrasendreschen bin, bringt mich so leicht davon auch nichts ab. Deswegen noch eine: Konkurrenz belebt das Geschäft. Und zwar auch völlig positiv. Sie setzt Maßstäbe, sie treibt dich an, doch nochmal eine Schippe drauf zu legen. Denn sie zeigt uns auch, wie es gehen kann. Dazu ist aber ein Aspekt wichtig. Gucken ist gut, nachmachen meistens nicht so richtig.

„Unsere Gegner sind die Lehrer, die uns nichts kosten.“ Ferdinand de Lesseps, Erbauer des Suez-Kanals

Genau, habe ich mir gedacht, als ich dieses Zitat las. Lernen, das kann ich von meinen Wetbewerbern. Und zwar sehr viel. Denn stehe ich in Konkurrenz zu jemandem, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie oder er sich im gleichen Umfeld bewegt und ähnliche oder gleiche Ziele hat. Da kann es nur hilfreich sein, Weggefährten mal über die Schulter zu schauen. Daraus solltest du dann eigene Ideen ableiten und nicht schnöde kopieren. Nichts geht über eine gute Kopie, die angereichert ist mit Passendem. Passendem für deine Aufgabe, dein Umfeld und dein Ziel.

Die böse Konkurrenz

Das ist wahrscheinlich jetzt die, vor der gewarnt wird, wenn gesagt wird sie schliefe nicht. Sie schwebt über einem wie eine ständige unausgesprochene Kritik. Sie treibt uns vor sich her, lässt uns nicht schlafen, weil wir noch nicht gut genug sind. Vielleicht hat sie uns auch hervorragend adaptiv kopiert und wir halten unsere eigenen Ergebnisse plötzlich für nicht mehr gut. Oder wir sehen jemanden als Konkurrenz an, der es (noch) gar nicht ist und vergleichen uns zu groß.

Es ist nicht ratsam, ständig nach anderen Ausschau zu halten. Manchmal ist es sinnvoll sich selbst genug zu sein.

“Unbegrenzte Konkurrenz führt zu einer riesigen Verschwendung von Arbeit und zur Lähmung des sozialen Bewusstseins von Individuen.” Albert Einstein

Warum Konkurrenz weder gut noch böse ist

Die eigentliche Referenz sollte nicht ein fremder, sondern der eigene Maßstab sein. Konkurierende Wettbewerber machen dich besser, wenn du sie gut und clever einsetzt. Zum Beispiel zum justieren und orientieren. Aber die eigentlichen Maßstäbe kommen von dir. Und diese entstehen im Austausch und der Reflektion mit deinem Chef oder deinen Kunden.

Die Konkurrenz ist also nicht moralisch zu bewerten. Es ist – wie so oft – das was du aus ihr machst. Du hast es in der Hand!

 

Hat dich deine Konkurrenz schon mal so richtig beflügelt? Oder das Gegenteil: so richtig frustriert? Erzähl mir deine Erlebnisse in den Kommentaren und lass uns diskutieren!

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